All posts by alf2007

Training kick-ass

Quick, dirty und zwischen Tür und Angel, eben kurz: Der Anglophile weiss, dass „kick-ass“ im Deutschen eigentlich mit „super“ übersetzt wird. Im Fall der Überschrift ist die negativ mitschwingende Konnotation jedoch durchaus gewollt. Angesichts des aktuellen (Birken-)Pollen-Mastjahres hilft aber auch alles Jammern nichts (nur noch Spray), durch ein Intervalltraining wie heute muss man einfach durch:
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Sunset

So viel schöner Sonnenschein musste am Wochenende mit reichlich Aktivität belohnt werden. Sträflicherweise bin ich trotzdem leider noch nicht zur Runtastic App gekommen- hier hatten sich die Linzer jüngst per Mail gemeldet, und um freundliche Beachtung und bestenfalls Test im Blog gebeten. Ob ich die gleichen (guten) Erfahrungen wie René Galuba mache?
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Die Katharsis-These

Laufen schlimme Pein, arge Pflicht, Exerzitium an Selbstgenügsamkeit? Den Unterschied zwischen Gelegenheits- und Schönwetterjoggen vs. dem aristotelesschem treibenden Tier im leistungsorientierten Läufer beschreibt Bernd Graff in seinem Artikel in der Süddeutschen vom 12. April so pointiert, dass mir das jetzt einfach zu schade für einen losen Tweet war, daher so. Stilistisch ein bisschen satirische Glosse, glücksfördernd und vergnüglich ist Laufen schliesslich oft allemal (ob nun über umstrittene Endorphine oder anderswie) – move to improve.

Lauf(eu)stress

Das Marathontraining, 4 x die Woche, schlägt so langsam in (Eu)Stress um. Weniger wegen des Wollens – Kraft und Freude sind ungebrochen. Doch die Laufeinheiten werden länger, die Intensität höher:

Heraus stachen da vergangene Woche 12 x 200 m  Intervalltraining im WKA-Tempo (=gefühlte Mach2), unterbrochen durch je 100 Meter Trabpause. In der Gruppe ist das trotz aller Anstrengungen sehr spaßig – Überholen ist schön, die (erfolglose) Hatz auf Führende ebenso – beinahe Wettkampffeeling! Was man von den anschliessenden 2 Stunden regenerativen Dauerlauf nicht behaupten kann. Es ist aber mal eine Erfahrung, im Hellen loszulaufen, die Dämmerung voll mitzunehmen, und im Dunklen zurückzukehren. Was bei den langen REG-Läufen bislang stets irritiert, ist das gewollt langsame Tempo. Falls ihr also mal Läufer seht, die so durch die Gegend idlen: Die müssen.
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Der Lauf-Gourmet

Schlanker, schneller, satter: Deutschlands bekanntester Freizeitläufer Achim Achilles isst gern und viel, will aber auch Bestzeiten laufen. Auf Dauer bringt ihn seine Lieblingskost – Pizza, Bier und Schokopudding – dabei allerdings nicht weiter. Sportlich korrekte Rohkost macht ihn depressiv. Was tun? Der Achilles „Lauf-Gourmet“ bietet die Alternative: eigens ausprobierte Power-Rezepte, Tricks, die satt, aber nicht dick machen und helfen, mit mehr Genuss dem Trainingsziel entgegenzulaufen.

Ich freute mich sehr über die Anfrage des Verlags Anfang der Woche: Beide hier veröffentlichten, jüngsten Gerichte (siehe unten) kommen mit in den Gault Milleau des Laufsports. Inklusive Namen. In seinem Bestseller „Archilles Verse“ politisiert Achilles ALF zur „Allianz der Lauffreunde“. Jetzt eben „lukullischen Freunde“. Demnächst in Ihrem (Wahl)Lokal.

Knallhart habe ich noch ein handsigniertes Belegexemplar rausverhandelt. Nächster Step: Beim kommenden Ernährungsvortrag heimlich mitschreiben, dann bei Random House anrufen. Und wieder showkochen.

Exklusiv hier für euch vorab die beiden Rezepte – guten Appetit!

→ Rindfleisch  madagassisch
→ Das Beste Rührei der Welt

-> Leseprobe „Der Lauf-Gourmet“