Tag Archives: Dauerlauf

Der Mann mit dem Hammer

Aktuell wichtigstes Trainingselement in der Marathonvorbereitung sind lange Läufe über 02:30 Stunden. Gestern war es wieder soweit – 20 Kilometer später fragt man sich dann schon, wie sich das mit dem Stoffwechsel und der Energiegewinnung der Muskeln genau verhält, und warum die Energiespeicher der Muskeln nach rund 2 Stunden total schlapp machen. Und wie man das bitteschön optimiert.

For a start
Basis des Energienachschubs der Muskulatur sind die Blutgefäße: Sie liefern die benötigten Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße an (Eiweiße kommen nur bei extremen körperlichen Belastungen zum Zuge, da sich der Körper damit gewissermaßen selber verzehrt). Diese Nährstoffe, die vom Blut geliefert werden, enthalten zwar Energie – doch sie ist chemisch gebunden, und steht den Muskeln nicht direkt zur Verfügung.
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Lauf(eu)stress

Das Marathontraining, 4 x die Woche, schlägt so langsam in (Eu)Stress um. Weniger wegen des Wollens – Kraft und Freude sind ungebrochen. Doch die Laufeinheiten werden länger, die Intensität höher:

Heraus stachen da vergangene Woche 12 x 200 m  Intervalltraining im WKA-Tempo (=gefühlte Mach2), unterbrochen durch je 100 Meter Trabpause. In der Gruppe ist das trotz aller Anstrengungen sehr spaßig – Überholen ist schön, die (erfolglose) Hatz auf Führende ebenso – beinahe Wettkampffeeling! Was man von den anschliessenden 2 Stunden regenerativen Dauerlauf nicht behaupten kann. Es ist aber mal eine Erfahrung, im Hellen loszulaufen, die Dämmerung voll mitzunehmen, und im Dunklen zurückzukehren. Was bei den langen REG-Läufen bislang stets irritiert, ist das gewollt langsame Tempo. Falls ihr also mal Läufer seht, die so durch die Gegend idlen: Die müssen.
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Das diarrhöse Dauerlauf-3×3

Gegen diesen keniasischen Trainingsplan ist das verkürzte Abi ein Witz: 1 Woche nach Eingangstest und LaufABC morgen nun schon das schnelle 3×3. 3 Minuten schnell, 3 Minuten langsam, 57 Minuten lang, 9 Durchläufe (Durchlauf wird in diesem Beitrag noch wichtig). „Kleines“ 3×3 passt also nicht ganz. Egal, beides hört sich besser an, als „Intervalltraining“ es je könnte. Daher nenne ich es auch so, unschuldig grundschulig. Fürchterliche Dinge dürfen Spitznamen bekommen, das macht sie weniger grässlich. Sven nennt es nüchtern „Dauerlauf mit Tempowechsel“. Continue reading

Cageball indoor

Heute Abend Fussball in der Halle. Cageball indoor. Wir trainineren für ein kleines Highlight im November, den pronova BKK Cup in der Leverkusener BayArena. „Wir können sowas nicht trainieren, sondern nur üben“ (Michael Ballack). Nach einer grandiosen Vorrunde Auf Schalke war klar: Weitermachen. „Es war eigentlich, bis auf das Spiel, ein schöner Ausflug“ (Franz Beckenbauer). Ende November begegnen wir den Firmenmannschaften der Bezirksregierung, Lufthansa Cityline, und vieler weiterer BKK. „I hope, wie have a little bit lucky.“ (Lothar Matthäus).

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8 Kilometer kalt, klar, schnell

Gestern Abend wieder ein Lauf mittlerer Distanz von 8 Kilometern. Am Abend kam kurz die Sonne durch, gegen 18 Uhr hatte sich auf waldiger Strecke das Thema jedoch bereits wieder erledigt. Kurze Hose, T-Shirt – leichtes Frösteln beim Loslaufen verheißt die richtige Kleidung (aber noch lange nicht die Zustimmung der Trainingskollegen zu diesem Outfit). Nach 2 Kilometern warmgelaufen und Dank (?) der idealen Temperierung war heute ein hohes Tempo machbar. Zusammen mit Holger sind wir dem Rest des Tross ab Mitte des Rückwegs regelrecht davongelaufen. Das ansteigende Tempo sieht man auch gut auf dem Graphen, poe a poe tasteten wir uns an die 12 km/h heran, mit genug Energie für einen längeren Sprint am Ende. Continue reading

sambatrassed

Wuppertal, 09:30 Uhr, Wolken – Treff am alten Bahnhof Küllenhahn und heute morgen die Strecke gelaufen, die beim 1. BERGISCHEN Firmenlauf am 22. Juni auf dem Programm steht. Da ich selber die Strecke bislang nur aus der Luft (über jogmap.de) gesehen habe, war es ein Erlebnis, sie so in natura kennen- und laufenzulernen. Nach knapp 40 Minuten war´s geschafft – und damit gleichzeitig mein zu Anfang des Kurses selbstgestecktes Ziel, 5 Kilometer am Stück Laufen zu können. Alles weitere Training wird jetzt noch die Zeit verbessern und die Kondition weiter fördern. Und welche Ziele dann kommen (und sie kommen), das weiss ich Ende Juni.

5 Kilometer zwischendurch

Gestern einfach mal Lust auf´s Laufen gehabt, trotz des furchtbar schwülen und bedeckten Wetters.

Puls weiterhin schnell über der Zielzahl, trotzdem am Ende ein Lauf, der gut tat und immerhin über 45 Minuten und damit 5 Kilometer führte (da brauche ich nicht mehr nachzumessen, dass weiss man jetzt einfach ;-)).

Heute ist Donnerstag und mit der Gruppe steht LaufABC auf dem Programm. Allerdings ohne mich, weil ich den Nachmittag und Abend bei Freunden verbringe.

Am Samstag steht dafür ein kleines Highlight an, langer Dauerlauf von >120 Minuten mit ein paar Kollegen auf der Sambatrasse, schon mal etwas Wettkampfluft schnuppern!