Tag Archives: Intervalltraining

Training kick-ass

Quick, dirty und zwischen Tür und Angel, eben kurz: Der Anglophile weiss, dass „kick-ass“ im Deutschen eigentlich mit „super“ übersetzt wird. Im Fall der Überschrift ist die negativ mitschwingende Konnotation jedoch durchaus gewollt. Angesichts des aktuellen (Birken-)Pollen-Mastjahres hilft aber auch alles Jammern nichts (nur noch Spray), durch ein Intervalltraining wie heute muss man einfach durch:
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Lauf(eu)stress

Das Marathontraining, 4 x die Woche, schlägt so langsam in (Eu)Stress um. Weniger wegen des Wollens – Kraft und Freude sind ungebrochen. Doch die Laufeinheiten werden länger, die Intensität höher:

Heraus stachen da vergangene Woche 12 x 200 m  Intervalltraining im WKA-Tempo (=gefühlte Mach2), unterbrochen durch je 100 Meter Trabpause. In der Gruppe ist das trotz aller Anstrengungen sehr spaßig – Überholen ist schön, die (erfolglose) Hatz auf Führende ebenso – beinahe Wettkampffeeling! Was man von den anschliessenden 2 Stunden regenerativen Dauerlauf nicht behaupten kann. Es ist aber mal eine Erfahrung, im Hellen loszulaufen, die Dämmerung voll mitzunehmen, und im Dunklen zurückzukehren. Was bei den langen REG-Läufen bislang stets irritiert, ist das gewollt langsame Tempo. Falls ihr also mal Läufer seht, die so durch die Gegend idlen: Die müssen.
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Das diarrhöse Dauerlauf-3×3

Gegen diesen keniasischen Trainingsplan ist das verkürzte Abi ein Witz: 1 Woche nach Eingangstest und LaufABC morgen nun schon das schnelle 3×3. 3 Minuten schnell, 3 Minuten langsam, 57 Minuten lang, 9 Durchläufe (Durchlauf wird in diesem Beitrag noch wichtig). „Kleines“ 3×3 passt also nicht ganz. Egal, beides hört sich besser an, als „Intervalltraining“ es je könnte. Daher nenne ich es auch so, unschuldig grundschulig. Fürchterliche Dinge dürfen Spitznamen bekommen, das macht sie weniger grässlich. Sven nennt es nüchtern „Dauerlauf mit Tempowechsel“. Continue reading

Intervalltraining – storm warning

Gestern haben wir unser freies Training auf den Sportplatz verlegt, Intervalltraining. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes, doch die Haltung gegenüber dem Wetter ist wirklich reine Ansichtssache. Unser dreckiges Dutzend scheute also weder Tod noch Teufel, was mit passablem Wetter, Trockenheit und Sonnenschein belohnt wurde, wider aller Vorhersagen.

Nach 2 Kilometern Einlaufen standen 3×6 + 3×3 Minuten auf dem Programm: 6 Minuten Lauf mit 85-100% maximaler Herzfrequenz (bei uns um die 13 km/h), unterbrochen von 3 x 3 Minuten Trabpause, gefolgt von 2 Kilometern Auslaufen. Klappt super. Dauer: 1 Stunde, Kilometer gesamt: 10. Continue reading

Yes, we run

Eine kleine Überraschung beim Training: Statt Lauf-ABC durften wir uns beim gestrigen Aufwärmen auf Intervalltraining freuen. Unsere Laufpläne wurden auf den Sambatrassenlauf / Firmenlauf hin aktualisiert. Offensichtlich wollen uns die Grothes und Menz dieser Welt alle auf unter 20 Minuten trimmen. So liefen wir heute 12 Intervalle á 1 Minute mit Höchsttempo, jeweils unterbrochen von 1 Minute Trabpause, zuzüglich Aufwärmerei. Klingt nach nichts, bedeutet aber 12 Minuten und alleine fast 43 Kilometer Maximalbelastung. Dabei haben wir doch eh keine Chance auf´s Siegertreppchen: Für den 10 km-Lauf haben sich Athleten angekündigt, die die Strecke in ein wenig über 30 Minuten bezwingen. Selbst 20 Minuten – die für mich auf 5 km vorerst wohl nur ein Traum bleiben – verblassen dagegen. Continue reading

Kalt und nass…

… und heute Abend wieder Training mit der Gruppe *schauder*. Hoffentlich kommen angesichts des EM-Fussballspiels heute Abend überhaupt genügend Teilnehmer.

Auf dem Programm stehen 10 x 2 Minuten Intervalltraining mit maximaler Pulszahl (mein Tipp: Heute komme ich nicht über die 180 hinaus, das war schon beim letzten Mal so – ein interessanter Effekt über die Wochen, dass der subjektiv erreichte Höchstpuls zurückgeht – ein Trainingseffekt? Oder nur der Kopf?), zzgl. je 2 Minuten Trabpause und je 15 Minuten Ein- und Auslaufen.

[Update:] Der Platz war leer, niemand da. Vor einigen Wochen müssen wir das so besprochen haben – na dann: Kein iPod, keine Sonne, keine Gruppe, nasser Platz, Nieselregen und Intervalltraining. Eine gute Gelegenheit, die eigene Motivation zu testen, wo man doch den Weg schon auf sich genommen hat. Knapp 10 km später war es geschafft – Maximalpuls heute 183, reduziert auf 140 nach den je 2 Minuten Trabpause.