Lauf(eu)stress

Das Marathontraining, 4 x die Woche, schlägt so langsam in (Eu)Stress um. Weniger wegen des Wollens – Kraft und Freude sind ungebrochen. Doch die Laufeinheiten werden länger, die Intensität höher:

Heraus stachen da vergangene Woche 12 x 200 m  Intervalltraining im WKA-Tempo (=gefühlte Mach2), unterbrochen durch je 100 Meter Trabpause. In der Gruppe ist das trotz aller Anstrengungen sehr spaßig – Überholen ist schön, die (erfolglose) Hatz auf Führende ebenso – beinahe Wettkampffeeling! Was man von den anschliessenden 2 Stunden regenerativen Dauerlauf nicht behaupten kann. Es ist aber mal eine Erfahrung, im Hellen loszulaufen, die Dämmerung voll mitzunehmen, und im Dunklen zurückzukehren. Was bei den langen REG-Läufen bislang stets irritiert, ist das gewollt langsame Tempo. Falls ihr also mal Läufer seht, die so durch die Gegend idlen: Die müssen.
Einheiten, die aus Zeitmangel ausfallen, sind ausgefallen. Nachholen am Folgetag geht nicht, da das die Regeneration durcheinanderbrächte. Alle Einheiten sind im 12-wöchigen Trainingsplan zeitlich genau aufeinander abgestimmt, und der Körper adaptiert sich eben nicht durch das Training selbst, sondern in der Zeit, in der eben keine Belastung erfolgt. Die Läufe sind nur der „auslösende Reiz“ dafür, der Weg also wie immer das Ziel. Next:

  • Eben noch 64 Minuten Dauerlauf mit Tempowechsel
    (2 Minuten REG=sehr langsam, 6 Minuten GAT1=medium)
  • Donnerstag identisches Intervalltraining wie oben
  • Sonntag 2 Stunden Dauerlauf
  • zwischendurch Regeneration Marke Klemmbrett Karraß
  • bis Ende der Woche ein kleines „Sporternährungs-Special“
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