Tag Archives: Regeneration

Tipps zum Wiedereinstieg nach einer Krankheits- oder Verletzungspause

Breitensport ist Massenmord: Beim Laufen ist mir regelmäßig das Glück hold, doch Fussball stets Garant einer kleinen Auszeit. Ungewohnte, ruckartige Bewegungen und jedesmal erstaunlicher Muskelkater sind das eine, Tackling das andere: Der Gegner wird robust, aber fair vom Ball getrennt. In meinem Fall werde ich mindestens auch für ein paar Tage vom Laufsport separiert, Umknicken sei Dank. Nur am Rand erwähnenswert sind die zu kleinen Fussballschuhe in the mix mit neuen Socken. Gruesome. Aber genug gejammert, das Spiel war toll, und jetzt deklariere ich die Verletzungs- einfach zur Regenerationspause um. Doch was, wenn die Pause länger ausfiele? Continue reading

Rezept: Brissolée

Botanisch sind Kastanien und Maronen Brüder am Baume, kulinarisch is(s)t die Esskastanie Nummer 1: Saisonal im Supermarkt zu kriegen, lebt es sich gut mit diesen Nussfrüchten aus der Gattung der Buchengewächse. Mit Stärke und Saccharose hat sie einen hohen Kohlenhydrate-Anteil, relativ wenig Fett (im Gegensatz zu vielen Nüssen) und einen hohen Anteil essentieller Aminosäuren und Kalium. Guten Appetit mit diesem traditionellen, walliser Herbstbrauch, dem Brissolée: Continue reading

Marathon: Das Danach

Vereinzelt hört man ja schonmal vom „Marathon-Blues“, also trübseligen Seelen-Leid nach Ziel-Erreichung. Bekannt auch vom Berg, nach Gipfelglück. Ehrlich gesagt habe ich mich auch schon gefragt, ob ich mich so fühlen müsste. Schliesslich trainiert man jahrelang darauf hin, giesst Wochen und Monate in sportliche Struktur, und dann DAS: „Sie haben Ihr Ziel erreicht“.

Aber nein: Einerseits stand von Vornherein fest, dass der Marathon sportlicher Höhepunkt und Abschluss 2010 sein wird. Herbst und Winter stehen im Zeichen des Haltens der Kondition und Festlegung neuer Ziele für 2011. Mit Venlo(op) im Frühjahr, Triathlon im Sommer und Berlin-Marathon im Herbst stehen die (läuferischen) Herausforderungen auch schon fest. Neue, persönliche Bestzeiten – natürlich ist aber weiterhin das Erlebnis, der Spaß und die Gesundheit das Wichtigste. Continue reading

Lauf(eu)stress

Das Marathontraining, 4 x die Woche, schlägt so langsam in (Eu)Stress um. Weniger wegen des Wollens – Kraft und Freude sind ungebrochen. Doch die Laufeinheiten werden länger, die Intensität höher:

Heraus stachen da vergangene Woche 12 x 200 m  Intervalltraining im WKA-Tempo (=gefühlte Mach2), unterbrochen durch je 100 Meter Trabpause. In der Gruppe ist das trotz aller Anstrengungen sehr spaßig – Überholen ist schön, die (erfolglose) Hatz auf Führende ebenso – beinahe Wettkampffeeling! Was man von den anschliessenden 2 Stunden regenerativen Dauerlauf nicht behaupten kann. Es ist aber mal eine Erfahrung, im Hellen loszulaufen, die Dämmerung voll mitzunehmen, und im Dunklen zurückzukehren. Was bei den langen REG-Läufen bislang stets irritiert, ist das gewollt langsame Tempo. Falls ihr also mal Läufer seht, die so durch die Gegend idlen: Die müssen.
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Muskelkater

Nach der naturalistischen Tortur vor 2 Tagen war der Muskelkater – durch den mitgeführten Rucksack auch in den Schultern – heute soweit abgeschwächt, dass dem 5-Kilometer-Regenerationslauf nichts im Weg stand. Im Gegenteil, durch die geförderte Durchblutung aufgrund mäßiger Belastung wird der Heilungsprozess der schmerzverursachenden Risse in der oberen Muskelhaut beschleunigt. Krönung ist ein warmes Eukalyptusbad und frühes Schlafen, zugunsten der Regeneration – Donnerstag stehen wieder 10 Kilometer Tempotraining auf dem Programm, Sonntag 30 Kilometer Dauerlauf.

Regeneration II

Heute stand nur ein 35-minütiger Regenerationslauf im relativ niedrigen Pulsbereich an. Morgen dafür längerer Dauerlauf und höherem Puls. Heute keine Fotos von der Family auf dem Sportplatz, da der ganze Tag eigentlich draussen, im Solinger Brückenpark, verbracht wurde und am Abend die Zeit fehlte. Bin ich halt alleine eine Runde um´s Haus. Und das (wiede)r beim malerischen Supersonnenuntergang im Wald. Continue reading