Das diarrhöse Dauerlauf-3×3

Gegen diesen keniasischen Trainingsplan ist das verkürzte Abi ein Witz: 1 Woche nach Eingangstest und LaufABC morgen nun schon das schnelle 3×3. 3 Minuten schnell, 3 Minuten langsam, 57 Minuten lang, 9 Durchläufe (Durchlauf wird in diesem Beitrag noch wichtig). „Kleines“ 3×3 passt also nicht ganz. Egal, beides hört sich besser an, als „Intervalltraining“ es je könnte. Daher nenne ich es auch so, unschuldig grundschulig. Fürchterliche Dinge dürfen Spitznamen bekommen, das macht sie weniger grässlich. Sven nennt es nüchtern „Dauerlauf mit Tempowechsel“. Gewechselt wird das Tempo – und damit unerbittlich zwangsläufig die Herzfrequenz – zwischen regenerativ (REG) und mittlerem Pochen (GAT2). Der Muskelkater von letzter Woche ist passé, aber irgendwas ist ja immer: Erhole ich mich nicht schnell von den unangenehmen Folgen verschwenderischen Vollkornbrotkonsums, wird das morgen eher eine 4×4. Rear involved, non-locked stomach bowel differential, mud. Toi, toi, toi. So oder so, Zwieback let´s go, geht diese Einheit ans Eingemachte, an die Eingeweide… Intervalltraining ist dann erst wieder Donnerstag – anders lassen sich 3×10 Minuten GAT2 mit je 4 Minuten Trabpause, plus je 15 Minuten Ein- und Auslaufen, nicht bezeichnen. Dafür fehlen mir Phantasie und Taschenrechner. Ich weiss nur, dass wir nach 75 Minuten fertig sind. So oder so. Hoffnung gibt es immer: Spätestens Ostersonntag werd ich zum Lazarus – 45 Minuten REG Lauf.

(Visited 45 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.