Tag Archives: Bild(er)

Himmel, Tal und Treppentod

Ich sitze am Steuer des Mercedes, neben mir ein bewaffneter, glatzköpfige Bulle. Während seine Waffe noch ein wenig nervös in seiner Hand tänzelt, teilen sich unseren Rücksitz schweigend Polizistin und Gefangene. Der Motor ist aus, das aufgesetzte Blaulicht läuft, beleuchtet rythmisch und mit einem ganz leisen, schabenden Geräusch die Szenerie. Ich zerbreche mir fieberhaft den Kopf, wie man so eine Automatik eigentlich fährt. Vor uns steht ein Rettungswagen, daneben Christoph Maria Herbst und der King. Gleich starten wir durch, doch erstmal beobachten wir noch ein bisschen die dubiosen Gestalten, die plötzlich auf den Bahngleisen vor uns uns aufgetaucht sind, und uns anstarren. Mein Beifahrer vermutet, dass sie sich vermutlich die zwei Kilo Koks schnappen wollen, die im Bahnhof gebunkert sind. Und jetzt das: Überall Polizisten. Unser Auftrag lautet trotzdem Abfahrt, ich starte den Motor, D wie Drive, Ton ab, und bitte!

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So lief sich Sylt

Deutschlands nördlichster Lauf ist ein Unikum: Organisation vom alten Schlag, Schrot und Korn. Onlineanmeldung Fehlanzeige, „um den Leuten ohne Internet eine Chance zu geben“. Anmeldebestätigung per Postkarte, mit Stempel für den liebe/-r Sportfreund/-in. Ausweis und Beleg, um die Startnummer am Vortag der Veranstaltung persönlich vor Ort in Empfang zu nehmen. Zusendung zwecklos.

Zielschluss für die 33,333 Kilometer sind vier Stunden, knallhart und ohne Ausnahme. Tradition seit Jahrzehnten. Wer es bis dahin nicht ins Ziel geschafft hat, kommt nicht in die Wertung, kann seinen Leihchip nicht mehr auslösen, könnte eigentlich umdrehen und nach Hause fahren. Außerdem pure Bruttozeitmessung, Pech wenn man weiter hinten startet, immerhin liegt eine championgechippte Kontrollmatte irgendwo auf der Strecke, um fiesen Pfuschern das Handwerk zu legen. Zum Bericht…


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Days of Dortmund

Anfang Februar feierte der Indoortrail in der Dortmunder  Westfallenhalle Weltpremiere. Die 1,2-Kilometer-Runde wurde von erfahrenen Trailexperten entworfen, die auch (Ultra)Trails in den Alpen veranstalten. So konnte man jetzt direkt vor der Haustüre über Geröllfelder, Baumstämme und Wurzeln laufen, sich in Steilkurven werden,  die Füße in Schneefelder kühlen, Wälder durchqueren und in Schlammgruben schmutzig machen. Perfektes StrongmanRun-Training und ab sofort fixer Termin im jährlichen Laufkalender.
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4. BERGISCHER Superlauf

Zwischen Website und Facebook, Tee, Twitter, Ergebnischeck und Pferdebalsam, mal eine kleine Wasserstandsmeldung: Unser 4. BERGISCHER Firmenlauf feierte heute nach über einem Jahr Vorbereitungszeit ein fantastisches Finale. Super sonniges Spätherbstwetter, mitten im Oktober. Rekordteilnehmerzahl, zehntausend(e?) Besucher. Laurentiusplatz, Kasinokreisel und Laufstrecke in Wuppertal rappelvoll. Die WZ spricht zu recht davon, dass Wuppertal so etwas noch nicht gesehen hat, und verleiht sogar den Titel „Event der Superlative“. Die Anstrengung auch, das Wochenende fordert uns wirklich alles ab.

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Preview: Läufe, Show und Feuerwerk

Mit bis zu 4.000 Teilnehmern wird der Bergische Firmenlauf zum Event der Superlative„, titelt die Westdeutsche Zeitung in ihrer morgigen Samstagsausgabe. Der letzte große Firmenlauf, den ich in Düsseldorf in diesem Sommer verfolgt habe, hatte gerade einmal 3.000 Teilnehmer gesamt (dort Rekord). Da toppt das Bergische Land jetzt also mal locker die Landeshauptstadt ;-).

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Personal Photographer

Parallel zum Nachbericht StrongmanRun hatte ich euch ja schon die diplomierte Kommunikationsdesignerin Nina Witte aus Solingen vorgestellt.

Ihre Leidenschaft für Design, Form und Funktion lebt Nina nicht nur beruflich aus, sondern sie ist auch Motiv beim Sport: Als veranstaltungserfahrene Läuferin weiß sie, wie sehr Athleten gute Fotos am Herzen liegen. Daher verbindet sie Professionalität mit Profession, und bietet mit der „athleten fotografie“ einen einzigartigen Service an: Die persönliche, fotografische Betreuuung im Wettkampf und Training.

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