Tag Archives: Deichkind

So lief sich Sylt

Deutschlands nördlichster Lauf ist ein Unikum: Organisation vom alten Schlag, Schrot und Korn. Onlineanmeldung Fehlanzeige, „um den Leuten ohne Internet eine Chance zu geben“. Anmeldebestätigung per Postkarte, mit Stempel für den liebe/-r Sportfreund/-in. Ausweis und Beleg, um die Startnummer am Vortag der Veranstaltung persönlich vor Ort in Empfang zu nehmen. Zusendung zwecklos.

Zielschluss für die 33,333 Kilometer sind vier Stunden, knallhart und ohne Ausnahme. Tradition seit Jahrzehnten. Wer es bis dahin nicht ins Ziel geschafft hat, kommt nicht in die Wertung, kann seinen Leihchip nicht mehr auslösen, könnte eigentlich umdrehen und nach Hause fahren. Außerdem pure Bruttozeitmessung, Pech wenn man weiter hinten startet, immerhin liegt eine championgechippte Kontrollmatte irgendwo auf der Strecke, um fiesen Pfuschern das Handwerk zu legen. Zum Bericht…


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Zwischenmeldung: Blitzvirus…

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Firmenlauf-Ausstellung, daneben am Samstag ein berufsbedingtes Interview bei RadioRSG (Teil I/II) zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Entsprechend knapp die Zeit, immerhin ist der Wiedereinstieg in unsere kleine Laufgruppe geglückt, die völlig wetterunabhängig donnerstags die Wuppertaler Sambatrasse rauf- und runterwetzt. Am Ende des Wochenendes dann Blitzvirus, Schlafmarathon und Regeneration – noch wackelig auf den Beinen, doch die Vorfreude auf´s Laufen ist schon wieder übermächtig. Bin hoffentlich schnell wieder fit für das erste videobegleitete Review von Brooks-Equipment (Infinity Jacket II), außerdem freue ich mich auf den Indoor-Trail in der Dortmunder Westfalenhalle in zwei Wochen. Und über die namensbedingte Pole bei www.mygoal.de. Apropos Training, demnächst gibts hier ein Special zum Thema Spiroergometrie – präziseste und fortschrittlichste Form der Ausdauerleistungsfähigkeitanalyse. Kurz noch erwähnenswert ist die kostenfreie runtastic-PRO-App (sonst 4,99 Euro) im Aktionszeitraum 23. bis 25. Januar, neben dieser spontane Entdeckung mit Läufer-Lyrik im Autoradio am Sonntagabend: „Auf und davon„. Oder um es mit Deichkind zu sagen: Leider geil.