Category Archives: Trainingsplan

Les résultats la mesure lactate

Tres bien – die Laborergebnisse des zurückliegenden Laktattests sind da. Roman, diplomierter Sportwissenschaftler und Assistent von Sven, schreibt – verknappt gesagt -, dass ich beim nächsten Lauf sehr wahrscheinlich auch im Ziel ankommen werde. Und er hat noch ein paar bunte Grafiken und Messwerte von der Milchsäure und mir dabeigetan, deren volles Verständnis mich ein Weilchen beschäftigt haben. Im Prinzip ändert das auch nichts an der Gesamtsituation, doch eins nach dem anderen: Continue reading

Laktattest IV – the weather strikes back

Sonntag, 11:0 Uhr, die Glocken läuten, unser Herr und Meister heißt heute Sven, again – heiliger Vater der Leistung(sdiagnostik). Also raus auf´s Feld, Antritt zum Laktattest. Der Cheftrainer ist schon vor Ort, terminlich freigeeist irgendwo zwischen AIDA, Anden, Arte und Two Oceans Marathon.

Apropos freigeeist: Mit rund 4°, Schneeregen, Wind plus einem Untergrund auf dem Sportplatz, der auch fit macht für die nahende Schlammschlacht beim Strongmanrun, sind die Bedingungen durchaus anspruchsvoll. Natürlich gibt es kein Entkommen, wenn man einmal auf dem Platz steht, höchstens eine wehmütige Erinnerung an die Kappe, die man zu Hause hat liegenlassen. Genauso wie die Regenjacke ja nicht mitmusste. Tröpfelt ja nur ein bisschen, klart bestimmt nachher noch auf – jaja. Unsere Wünsche sind eben tatsächlich manchmal auch Verräter. Und weil Hoffnung Leiden im Einzelfall nur verlängert, findet man sich mit Wettersituation und Gefriere einfach nur noch ab. Continue reading

Tempohärte

Nur wer im Rennen über lange Zeit ein hohes Tempo hält, hat die Chance auf einen Sieg. Ausdauer ist gut, aber Tempohärte ist noch besser. Schneller wird, wer regelmäßig auch schnell läuft. Dazu in gebotener Kürze ein Trainingstipp, bevor es selbst schnell noch eben auf die Bahn geht – die Versuchung ist zu groß, endlich wieder auf echtem Asphalt und ohne überfrierenden Schweiss zu laufen. Natürlich auf Tempo! Continue reading

Marathon: Das Danach

Vereinzelt hört man ja schonmal vom „Marathon-Blues“, also trübseligen Seelen-Leid nach Ziel-Erreichung. Bekannt auch vom Berg, nach Gipfelglück. Ehrlich gesagt habe ich mich auch schon gefragt, ob ich mich so fühlen müsste. Schliesslich trainiert man jahrelang darauf hin, giesst Wochen und Monate in sportliche Struktur, und dann DAS: „Sie haben Ihr Ziel erreicht“.

Aber nein: Einerseits stand von Vornherein fest, dass der Marathon sportlicher Höhepunkt und Abschluss 2010 sein wird. Herbst und Winter stehen im Zeichen des Haltens der Kondition und Festlegung neuer Ziele für 2011. Mit Venlo(op) im Frühjahr, Triathlon im Sommer und Berlin-Marathon im Herbst stehen die (läuferischen) Herausforderungen auch schon fest. Neue, persönliche Bestzeiten – natürlich ist aber weiterhin das Erlebnis, der Spaß und die Gesundheit das Wichtigste. Continue reading

Köln-Marathon 2010

Nur dreimal wurde der Köln-Marathon in seinen 14 Jahren bislang von Regen verschont – der 03. Oktober 2010 war einer dieser Tage. Der Lauf ist mittlerweile eine der größten Sportveranstaltungen Deutschlands, etwa 25.000 Läufer, Skater und Handbiker waren auch diesmal wieder am Start. Beim Vollmarathon starteten rund 6.000 Läufer. Zum ausführlichen Bericht hier klicken.

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Tundra: Die Welt ist ein Dorf

Am Abend das Steppenwolf Tundra abgeholt. Dafür ins südliche Ruhrgebiet nach Sprockhövel gefahren, rund 40 Kilometer einfache Strecke. Michael, bisheriger Bike-Besitzer, war mir auf Anhieb sympathisch. Der imposanten Fully-Sammlung in der Garage musste ich mit reflexartig hervorgestammelten Satzfragmenten begegnen, die von der zurückliegenden Triathlonpremiere kundtaten. Mein Gegenüber strahlte daraufhin noch mehr als ohnehin schon, und erkundigte sich nach dem Bergischen Hämmerchen „nicht etwa?“. Doch, genau das.

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