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10 Kilometer Leichtsinn

Die „10“: Eine schicksalshafte Zahl, nicht nur wegen der Gebote oder seit 10 n. Chr., als das Römische Reich die Pläne zur Eroberung Germaniens aufgab.

Auch 10 schlichte Laufkilometer können nach einer Auszeit so richtig auf die Probe stellen. Infolge des Wiedereinstiegslauf am Montag über 5 Kilometer blieb im weiteren Wochenverlauf die Belastung körperlich doch spürbar (Muskelkater, untrügliches Zeichen von Überbelastung). Genau wie das gute Wetter, war er Donnerstag jedoch passé – 10 Kilometer Sambatrasse winkten. Bergab problemlos. Retour bergauf machte sich das Trainingsdefizit bemerkbar. Samt der Ur- und Tatsache, noch immer nicht gänzlich auskuriert zu sein: Verstärktes Schwitzen und Husten ließen am Ende das Laufen zum Gehen werden. Leichtathletischer Leichtsinn (Stichwort Herzmuskelentzündung/plötzlicher Herztod), der nächste Lauf wartet daher bis Montag nächste Woche.

Schön war´s trotzdem, (erneuter) Muskelkater hin oder her. Diesmal auch ganz ohne Technik , wozu mir Lyrics und Botschaft der aktuellen EP „War On Error“ (RoterSand) in den Sinn kommen – „i´m not a digit„.

Run, Keeper, Free!

Am Wochenende war wenig Gelegenheit zum Laufen, und am heutigen Abend reichte die Energie beim besten Willen für geplante 30 Kilometer Dreiviertelmarathontraining nicht aus. Heute daher mal ein wenig Technikspielerei, wobei ich diese Formulierung angesichts der famosen Features und leichten Handhabung für reichlich untertrieben halten: iPhone 3G ausgeliehen, das kostenlose RunKeeper Free*) drauf installiert, die Kopfhöhrer synchronisiert und mit Bluetooth und GPS losgetrabt. 20 % Restakku reichen (trotz ausgestelltem WLAN) in diesem Setupt nur für rund 25 Minuten. Bei 5 % Restakku der technoiden Testexkursion hab ich sicherheitshalber gespeichert. Eine Lösung für das Batteriedilemma ist a) vorher aufladen, b) einen Dynamo implantieren, c) ein kinetisches Ladegerät oder d) das Mophie Jucie Pack Air. Continue reading

2. Wuppertaler Sparda-Bank Cross Triathlon

Am 23. August geht zum zweiten Mal der Wuppertaler Sparda-Bank Cross Triathlon an den Start.  Wäre ich da nicht schon verplant, sicherte ich mir einen der verbleibenden Restplätze.  Insgesamt gehen 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Vergangenes Jahr debütierte der Triathlon erfolgreich am NRW-Tag, da machte unser Lauf am Barmenia-Beach in Vohwinkel einen Strich durch die Rechnungden Dreisatz. Geboten werden dieses Jahr wahlweise die Varianten „Bergischer Hammer“ und „Bergisches Hämmerchen“ mit 10 (5) Kilometer Laufen, 27,6 (14,4) Kilometer Rad und 750 (500) Meter Schwimmen. Mit 48 (43) Euro Startgebühr sind aber auch die Kosten nichts für Turnbeutelvergesser.

Muskelkater

Nach der naturalistischen Tortur vor 2 Tagen war der Muskelkater – durch den mitgeführten Rucksack auch in den Schultern – heute soweit abgeschwächt, dass dem 5-Kilometer-Regenerationslauf nichts im Weg stand. Im Gegenteil, durch die geförderte Durchblutung aufgrund mäßiger Belastung wird der Heilungsprozess der schmerzverursachenden Risse in der oberen Muskelhaut beschleunigt. Krönung ist ein warmes Eukalyptusbad und frühes Schlafen, zugunsten der Regeneration – Donnerstag stehen wieder 10 Kilometer Tempotraining auf dem Programm, Sonntag 30 Kilometer Dauerlauf.

Test: „Nike Pro Ultimate…

…Tight Short Sleeve Crew“. Sorry, dieser Name passt in keine Überschrift. Vor dem letzten Halbmarathon erwähnte ich dieses Teil, ohne es schlussletztlich gekauft zu haben. Knapp 40 Euro sind bei aller Liebe, Form und Funktion dann doch irgendwo (für mich) zu viel. Doch jetzt ist Sommerschlussverkauf, und dieser Tage prangte auf dem Preisschild eine rote „25“, da durfte es mit. Die Packung von außen entsprechend wertig, lümmelt sich das Shirt drinnen relativ lässig. Das Material besteht aus 71% Polyester, 16% Nylon und 13% Spandex,riecht ein wenig plastilin, fühlt sich etwas künstlich an (eben keine Baumwolle), und die feine „Rippung“ der Oberfläche hinterlässt beim Darüberstreichen eine raue Anmutung auf den Fingerkuppen. Es ist sehr leicht und schmiegt sich ausgesprochen gut an. Mit 110 Gramm ist es jedoch nicht viel leichter als „normale“ Laufshirts (in meiner Größe sonst ca. 135 Gramm). Continue reading