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Können setzt Fleiß voraus, Erfolg Ausdauer

Ja, was war dass denn heute? Am Abend nach einem kurzen Stoppie in der Autowerkstatt Ermenegildo Zegna getauscht gegen adidas und Nike, und trotz des prächtigen Wetters und erheblichem, inneren Antrieb nicht richtig in die Spur gekommen. Da rächt sich die minimalistische Ernährung, die heuer morgens nur aus einem mymuesli besteht Continue reading

Dauerlauf (10)

Heute wieder Dauerlauf. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und durch den Wald und die Stadt gelaufen. Kommen sofort Erinnerungen an „Lola rennt“ hoch und war mal eine echte Abwechslung als nur Asche unter den Füßen und Bäume rundherum. Leider geht´s mir gerade nicht besonders gut, was sich auch im Puls niederschlägt – einfach zu hoch, schon bei leichtem Trab nach sehr sehr kurzer Zeit schon über den Zielpulsbereich (von heute 149-159) hinausgeschossen. Also seehr oft zu Gehen, was widerrum in der Stadt die Sache einfacher weil unauffälliger macht. Unterm Strich war heute damit der Weg NICHT das Ziel. Die Schwüle tat organisch ihr Übriges. Das Leben ist eben kein Ponyhof!

Lauf: Route 6,6 („Die zwei Türme“)

Heute standen 50 Minuten Laufen in einem relativ hohen, persönlichen Pulsbereich an (genau zwischen gefühltem „ich habe gleich keine Lust mehr“ und „ich habe definitiv keine Lust mehr). Beim Zeitpunkt bleib nicht die große Auswahl, am späten Nachmittag Schluss im Büro, nach Hause, Umziehen, Loslaufen. Hanna wollte am Abend noch weg mit einer Freundin, ich freute mich schon auf´s Babysitting und dazwischen eben Laufen.

Also, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, und der führte mich gleich 2 Runden rund um unser Haus, durch die Schrebergärten, in den Wald, auf die Kuppe, zwischen den Wassertürmen hindurch und wieder zurück.

Hätte gedacht, dass es nach ca. 30 Minuten und der ersten Runde psychisch „problematisch“ wird. Falsch gedacht. Beide Runden gingen flott vom Fuß und für die erste Runde brauchte ich nur überraschende 20 Minuten. Im niedrigeren Pulsbereich („Regenerationslauf“) waren es letztens noch 30 Minuten. Der Trick ist, nicht darüber nachzudenken. Einfach die gesteckte Zeit Laufen und fertig. Funktioniert übrigens genausogut bei der „Frage“, OB man laufen SOLL und ob man das jetzt wirklich WILL und/oder KANN. Einfach ersetzen durch die Frage, WANN man laufen wird 😉 …

Am Abend mal nachgemessen: In Google Earth per Lineal -> Pfad -> Wegstrecke abklicken. Überraschend lange 3,3 Kilometer pro Runde. 6,6 km also in Summe, knapp 50 Minuten Laufzeit bei gefühlt noch immer sehr hohem Anteil an „Gehen“ anstatt „Laufen“ (um den Puls im Zaum zu halten).

Trotz anschließender, warmer Wanne forderte der Lauf seinen Tribut. Den Rest des Abends verbrachte ich mit, sagen wir mal, Ruhe. Dummerweise schmerzt mein rechtes Knie etwas, es wird wirklich Zeit für „echte“ Laufschuhe. Der erste Monat soll ja eigentlich knorpel- und gelenkschonend sein und primär dem Muskelaufbau dienen.