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Aktuelles ToDos

Die Vorbereitungen für den 3. BERGISCHEN Firmenlauf am Samstag, 12. Juni 2010, laufen bei uns seit Mitte Dezember schon wieder auf Hochtouren. Mit 11 Seiten ist der Projektplan ziemlich lang (und glücklicherweise nicht unmittelbar meiner), aktuell stehen aber trotzdem einige ToDos auf dem Programm:

– Einladung der Teamchefs
– Einladung weiterer Firmen
– Abstimmung mit dem OB (Schirmherrschaft, Grußwort)
– Hotlinenummer schalten
– Neuer Flyer (Fotos auswählen, Infos zum Programm 2010)
– Website (Update, Onlineanmeldung, Partner, Gewinnspiel etc.)
– Newsletter für Firmenkunden (Nr.1 von 3)
– Twitter-Account anlegen 😉

Wer mag, kann sich hier mit einigen Bildern aus 2009 auf diesen Sommer einstimmen.

Die Vermessung der Welt

Miß alles, was sich messen läßt, und mach alles meßbar, was sich nicht messen läßt (Archimedes, griechischer Physiker, Mathematiker und Mechaniker)

Herz und Verstand
Alles fing an mit diesem Brustgurt. Er war wichtig, um die Herzfrequenz beim Laufen zu messen. Auch einem Laktattest samt Blut, schmerzlos dem Ohrläppchen entnommen und untersucht auf die Konzentration der Milchsäuresalze, messen Läufer Bedeutung zu. Sie schwören auf km, km/h, hh:mm, mmol, VO2max und GPS. Nicht zu reden vom Trainingsplan. Kontrollierte Disziplin, versessen auf´s Vermessen.

Mit fortdauerndem Training legt sich ein wenig die Magie der Zahlen. Sportliche Grenzen lassen sich im Alltag nicht nach Belieben nach oben verschieben. Automatisch prägt sich ein gutes Körpergefühl aus, die Pulsuhr bleibt immer öfter zu Hause. Herzfrequenzen erspürt man mit wenigen Prozent Abweichung ohne Technik. Was bleibt, ist die Faszination der Möglichkeit zur Messung – und damit disziplinierter Kontrolle. Zahlen sind absolut, objektiv und ehrlich.

Neue Sponsoren: Helios und Thienhaus

Als weitere Förderer des forthcoming 3. BERGISCHEN Firmenlauf freuen wir uns ganz herzlich über das Helios Klinikum in Wuppertal plus Thienhaus Haustechnik (Hallo Barbara!). Ab sofort kann man uns also auch ruhigen Gewissens Hals- und Beinbruch wünschen bzw. ist das Thema „Energiesparen“ auch beim Sport aktuell.

Die Liste der letztjährigen Partner und Sponsoren findet ihr hier (alle einzeln anklickbar – ja, wir legen Wert auf´s Detail ;-)).

Langsamer Start

So schöner Schnee, doch aktuell ist an Laufen nicht zu denken. Schon wieder eine Erkältung! Mal sehen, ob es mich am Donnerstag noch auf den Stühlen (respektive der Couch) hält, oder ob das Training doch wieder die besseren Argumente hat. Wobei das jetzt nichts mit Logik zutun hätte. Sondern schlicht dem Wollen und Verlangen. Daneben gibt es aktuell – danke den Nachfragen – nichts zum Thema „Laufen“ zu berichten. Der Frost hat uns sehr im Griff, und da ist eine alternative, erste Tour mit dem Bike nicht machbar. So sehr es sich (und ich mir) das auch wünscht. Deshalb: Abwarten und (Ingwer-, Salbei-)Tee trinken.

10 to 2010

Kälte, Nebel, Glatteis – und am Ende der 10 Kilometern Raureif an den Mützen: Der morgendliche Abschlusslauf diesen Jahres bestach durch gute Laune, gute Kondition und stimmungsvolles Wolfsgeheul am Wendepunkt unserer gefälligen Tour, die Sambatrasse hinab und hinauf.  Liebe Läufer, euch allen einen guten Rutsch und ein frohes, neues, sportliches und gesundes Jahr(zehnt) 2010. Additional on bike(s).

Rauchen und Laufen

Jeder weiß um die schädlichen Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit. Doch welche Auswirkungen gibt es beim Sport genau, insbesondere auf die Ausdauer bezogen? Gibt es vertretbare Grenzen, etwa für „Genussraucher“?

Zigaretten erhöhen massiv den Kohlenmonoxidgehalt im Blut. Es bindet sich circa 300 Mal besser an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) der Blutkörperchen als Sauerstoff. Ein (mehr oder minder großer) Teil des Hämoglobins steht dadurch nicht mehr für den Sauerstofftransport zur Verfügung. Der Effekt hält selbst 24 Stunden nach der letzten Zigarette am Vortag an – schlecht für die Ausdauer, die eine besonders gute Sauerstoffverarbeitung verlangt.
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RUN LIKE AN ANIMAL.

Die regelmäßigen Anzeigen von PEARL iZUMi in Läuferzeitschriften haben das besondere Etwas. Es ist weniger die Optik als ihr Text. Marke „running didn´t emerge as a hobby. It emerged as a way to catch something edible“ oder „no one has ever felt a joggers high“, auf Deutsch:
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WENN DU DICH BEIM LAUFEN NICHT QUÄLST, JOGGST DU NUR.
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Laufen schmerzt. So war es schon immer. Auch Mammuts haben sich nicht einfach auf den Teller gesetzt und sich dem Urmenschen mit Pommes Frites und einem Shake serviert. Auch sie mussten gejagt werden – und ein Mammut zu jagen, war verdammt schwierig. Und weißt du was? Laufen ist immer noch verdammt schwierig. Aber das Laufen, von dem wir sprechen, hat einen Zweck. Es lehrt uns, dass die guten Dinge nicht leicht zu bekommen sind. Es lehrt uns, dass wir zu weitaus mehr fähig sind, als wir glauben. Es lehrt uns, dass harte Arbeit belohnt und Bequemlichkeit bestraft wird. Erwarte nicht, dass du diese Lektion auch durch die behäbige Variante des Laufens, dem Jogging, lernst. Beim nächsten Mal, wenn du unterwegs bist und leidest, leide mit Stolz. Es bedeutet, dass du wie ein Tier gelaufen bist.
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In diesem Sinne, bis Sylvester!