Cross-Triathlon im Anflug (Update)

Am Sonntag startet der 5. Sparda-Cross-Triathlon auf den Wuppertaler Südhöhen (Berichte und Fotos aus 2010 und 2011). Alles ausgebucht, ohne Nachmeldemöglichkeit, ohne Warteliste – die Veranstaltung ist in der Region extrem beliebt. 

Vorbericht
Schon nach kurzer Zeit waren die rund 200 Plätze für die Kategorie „Hämmerchen“ ausgebucht (500 Meter Schwimmen, 14 km Radfahren, 5 km Laufen). 81 Männer und Frauen starten beim „Hammer“ (750 Meter Schwimmen, 28 Kilometer Rad, 10 Kilometer Laufen), außerdem rund 50 Zweier- und Dreierteams bei der Staffel über diese Distanzen. Insgesamt 450 Athleten. Angesichts von  Infrastruktur, Nachfrage und Zuspruch gäbe es bestimmt Potential für ein größeres Starterfeld. Doch einerseits wird die Veranstaltung komplett in Eigenregie vom Triathlon Club Wuppertal gestemmt – andererseits führt insbesondere die Radstrecke durch den Staatsforst Burgholz. Der größte Teil davon ist als Naturschutzgebiet ausgewieden,außerdem ist das Burgholz für sein bundesweit einmaliges Arboretum bekannt, in dem forstwissenschaftliche Studien durchgeführt werden. Die behördlichen Auflagen setzen hier auch bei sportlichen Veranstaltungen Grenzen. Natürlich macht die wunderschöne Kulisse und Streckenführung mit den Reiz des Wettkampfes aus.

In diesem Jahr hofften die Organisatoren des Clubs rund um Dieter „Didi“ Fickert und Dietmar Grimoni (nicht zu vergessen: Wuppertals Spitzentriathlet Stavro Petri) auf noch mehr Zuschauer. Die Chancen dafür stehen gut angesichts von spätsommerlichem Traumwetter und einem erweiterten Rahmenprogramm dank anderer Gruppen und Vereine gut: Der SSV Sudberg organisiert ein Streetsoccer-Turnier samt sechs Jugendteams auf dem AWG-Betriebshof (sprich vor der Müllverbrennungsanlage auf Korzert). Für die Bambini gibt es wieder eine gut behopste Hüpfburg, die Wuppertaler Tafel und der Reit- und Fahrverein sorgen mit Grill, Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl. Ohr und Auge bedienen Band und Cheerleader, die Zuschauer und Sportler zusätzlich anheizen.

Ich starte morgen beim Bergischen „Hammer“. Der Crosstriathlon gehört dabei zu den Veranstaltungen im Jahr, auf die ich mich am meisten freue – und die ich am meisten fürchte respektiere. Denn nett gesagt ist Schwimmen bei mir ausbaubar, und die hunderte Höhenmeter im Burgholz zehren so richtig an den Kräften, rasanten und steilen Abfahrten bieten ordentlich Thrill (und Risiko). Die Vorbereitung auch beim Material (wieder in ihrem Element: Steppenwolf Tundra, Brooks Tri Suite & Brooks Pure Grit) ist anspruchsvoller und weit weniger routiniert als bei reinen Laufveranstaltungen. Angesichts der größeren Distanz verorte ich es konditionell jetzt mal knapp unterhalb eines Marathons – und mein Training ist etwas im Rückstand. Außerdem war bislang meistens im September irgendwas: Letztes Jahr der Infekt, dieses Jahr die gerade zurückliegende Lungenentzündung. Und ein vom Fussball frischer verknackster Fuß. Und ich finde das Startnummernband einfach nicht. Ach! Aber wie immer gilt: DNF is not an option.

So viel für den Moment, morgen nach dem Wettkampf mehr.

Update: Finished, doch bei dem Traumwetter im Anschluss noch unterwegs gewesen – und am Abend lauschige After-Run-Party im kleinen Kreis, mit passendem Sound zum Tag. Bericht kommt morgen (es gibt wirklich viel zu erzählen). Unterm Strich und vorab: Distanz: Hammer. Wetter, Orga, Leute, Laune: Hammer. Persönliches Ergebnis: Klobürste. Mehr morgen, jetzt erstmal erste Bilder sichten. Vor Ort: Stefan „Hegi“ Hegenbart (und seine sympathische Partnerin & Physiotherapeutin in Personalunion Nadine, mit der ich zufällig auf der Massageliege Bekanntschaft machte – sie leitet das Team der Physios vor Ort bzw. gleich das ganze Rainbow Med in Wuppertal). Gemeinsam gehen sie heute Abend die 3-4.000 Bilder von Hegi an, während der Wuppertaler Fotograf Till Brühne auch nicht untätig war, und seine 5D Mark III (und mein Downstream) zum Glühen brachte. Ihr dürft gespannt sein! Kostprobe unten. Außerdem: Heute wurde gleich der 6. Sparda-Cross-Triathlon in 2013 bestätigt.

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