Operation Tischlein deck´dich

Morgenstund hat Gold im Mund, und die Liebe zum Laufen geht bekanntlich durch den Magen. Als Asket am Frühstückstisch nehme ich den Mund nicht voll, bewies jedoch bereits mit dem Rezept des (sic) besten Rühreis der Welt nebst madagassischem Rindfleisch oecothrophologische Sachkenntnis im Kreis der Lauf-Gourmets. Als Kompromiss zwischem Königsfrühstück und Vollverzicht gehe ich nun ins Gericht mit basischem Brei und der Jogger-Edition von mymüsli.

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Testgericht 1: Der MorgenStund-Brei

Die Tage biss ich gerade ins Brötchen, als ich die Ausschreibung bei Achim zum Test von leckerem basischen Brei las. Hersteller und Redaktion tischte ich hungrig meine Bewerbung auf. Jetzt servieren sie mir vier Wochen lang edelstes Körnerdestillat, im Gegenzug berichte ich ihnen über Geschmack, Glutenfreiheit und das gute Gefühl im Bauch. Es is(s)t mir eine Ehre, da sonst so gute Sachen in meiner Speisekammer eher fehlen, das Produkt biologisch korrekt ist, und Spitzenathleten und -köche die Marke schätzen.

Wöchentlich laufe ich aktuell drei bis vier Einheiten, Training auf Triathlon und Marathon , lange Strecken, hohe Intensitäten, vereinzelt Zwischenwettkämpfe als abwechslungsreiche Trainingsetappen, halt das ganze Programm. Entsprechend hoch ist der Energieverbrauch und -bedarf, spürbar an Gewichtsverlust und Heißhungerattacken, denen mit einer ausgewogeneren und „bedachteren“ Ernährung beizukommen ist. Das fängt beim Frühstück an, was ich unter der Woche bislang völlig außer acht lasse – Kaffeemarathon bis 13:00 Uhr, danach ein kleiner Snack, am Abend variabel bei Menge und Qualität. Gute Ernährung geht anders, zumindest beim Ryhmus, der Nachschub fürs kline Kohlenhydratekraftwerk ist Dank erster Welt ja gesichert.

Bei aller Freude am presseprotegierten Produktetesten kommt das Thema gerade zur rechten Zeit auf den Frühstückstisch. Ich bin kein verbissener Bestzeitenjäger, aber angesichts wachsender sportlicher Herausforderungen begrüße ich Optimierungen gern mit heissem Wasser, Milch, Müsli und eingeschnibbeltem, frischen Obst. Das bedeutet nicht zwangsläufig, vom Asket am Morgen zum frühstückenden König zu mutieren – Essgewohnheiten sind tief verankert. Gleichwohl möche ich es versuchen, einfach mal wieder die Neuroplastizität auf die Probe stellen, außerdem sind die Produkte für den ganzen Tag geeignet.

Testgericht 2: Das Jogger-Müsli
Produkte? Ja, es geht nicht nur um basischen, glutenfreien Brei. Ich konnte ja den Hals mal wieder nicht voll kriegen, und beim jüngsten Besuch der Runners World Website fiel mir die Joggers-Edition von mymüsli ins Auge. Diese findigen Früchstücksflockenfreunde sind ja bekannt (und beliebt) für ihre individualisierbaren Morgenmahlzeiten, jetzt also auch die Läuferedition. Mein Supermarkt führt es nicht, also kurz der Preessestelle einen guten Morgen gewünscht, der Rest ergab sich. Perfektes Timing für Operation Tischlein deck´ dich!

Dahl vor der Qual der Wahl, genug Futter für zwei weitere Berichte in den nächsten Wochen. Verköstige mich bis Ende April wahlweise mit Brei pur, Müsli, oder, ap veredelten Varianten inklusive sahniger Creme, frischen Früchten, warmer wie kalter Zubereitung. Dabei geht es eigentlich um die Inhalte und um alte Schule: Sättigung. Kohlenhydrate. Proteine. Freiheit von Potentaten wie Glutein oder Zusatzstoffen, Armut von Cholesterin und Purin. Leichte Verdaulichkeit, viele Ballaststoffe, Vollwertigkeit. Ohne euch den Appetit zu verderben, aber am Ende wird einfach wichtig sein, was hinten rauskommt. Stärkung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Ausdauer, Konzentration. Regeneration. Adaption und Anschub des des Trainingseffekts.

Meinen Favoriten und die beiden besten Brei- und Müsli-Rezepte kredenze ich euch in Wort und Bild bis zum Düsseldorf-Marathon am 29. April. Bleibt hungrig – Run Happy!

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