Trainingsplan B

Zwischen Sommer– und Herbst-Laufkurs befand ich mich kurzfristig im Trainingsplan-Limbus: Am 03. Oktober startet der Marathon in Köln, laissez faire verbietet sich also in der kursfreien Zeit von selbst.

Es musste ein gescheiter Trainingsplan her. Doch woher nehmen und nicht stehlen?

Zuerst mal zur Definition „gescheiter Trainingsplan“: Optimale Grundlage ist eine individuelle Leistungsdiagnostik plus die Definition der persönlichen Ziele- daraus resultierend ein wirklich individuelle Trainingsplan. Im persönlichen Gespräch mit einem Trainer kann man Feinheiten wie gewünschte oder ausgeschlossene Wochentage festlegen und Fragen klären. Außerdem ergeben sich im laufenden Training vielleicht Änderungswünsche oder abklärungsbedürftige Punkte (Über- oder Unterforderungen, Erkrankungen o. ä.), die sich über den persönlichen Kontakt leicht anpassen lassen. Ein Kurs, falls verfügbar, ist also erste Wahl.

Doch was, wenn man es partout auf eigene Faust probieren möchte? Oder eben eine Zwischenzeit überbrücken muss?

Das Internet bietet eine Fülle von kostenlosen (oder auch kostenpflichtigen) Trainingsplänen.

RunnersWorld
Einschätzung: Da wird jeder fündig.

Herbert Steffny
Einschätzung: Bei Herbert geht es ambitioniert zur Sache. Ist ja auch nicht irgendwer.

Greif
Einschätzung: Nur Marathon-Trainingsplan. Für Leute, denen Herbert zu lasch ist. Zugreifen!

trainingsplan.com
Einschätzung: Für Radsport, Laufen und Triathlon. Nicht im Angebot: Usability.

Laufcampus
Einschätzung: Recht individuelle Pläne möglich, allerdings geringe Schutzgebühr (3,50 – 12,00 Euro). Macher Andreas Butz ist außerdem ein ziemlicher Hans Dampf in allen Gassen, was Web 2.0 angeht.

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