Vorglühen auf der Sambatrasse

Feierst Du noch oder läufst Du schon? Die Sportler von der ersten Bank trafen sich heute zu Hailes Himmelfahrt auf der sonnigen Sambatrasse, schön nochmal trainieren vor dem Sambatrassenlauf am Samstag. Das Erinnerungsfoto hat Tradition (Beispiele 2010 , 2008), das Training auch.

Die Möglichkeit zum Training unter professioneller Anleitung unmittelbar auf der Wettkampfstrecke, 2 Tage vor dem Startschuss, ist einfach fantastisch. Ausführlich mehr dazu hier. Alle Gruppenfotos in dieser Galerie – das Wetter war so super, dass ich zurück in der Heimat nicht an Wiesen und Pferden vorbeifahren konnte, ohne den Fotoapparat nochmal zu zücken. Wendy wäre ausgerastet!

.

Samstag ist Sambatrassenlauf – auf dem Foto seht ihr uns am Start (genaugenommen am Start der 5km Distanz, die überwiegende Mehrzahl der Läufer startet aber auf der 10 km Distanz, wofür der Start etwas höher liegt, ungefähr auf Höhe des Parkplatzes der MVA). Details auch bei den bunerts auf Facebook.

Roman (1. v. l.) und Sigrid (7. v. r., hinten), unsere liebgewonnenen und sehr kompetenten Trainer, gaben uns heute Gelegenheit, bergauf und bergab das ideale Wettkampftempo zu erspüren. Nach dem Einlaufen und Dehnen ging es dafür einen Kilometer bergab. Beim Gefälle der Trasse ist hier überpacen sinnvoll, sprich ein schnellerer Lauf als auf ebener Strecke – das baut Reserven für den Anstieg auf, der sich über immerhin 5 Kilometer einfach zieht.

Ich bewege mich in der Gruppe weder mit gelben noch schwarzen Trikot, liege daher mit 4:12 Minuten für den Kilometer runter und 4:52 rauf dazwischen – was 43,20 Minuten auf 10 Kilometern entspräche. Doch nur theoretisch, da diese eventuell nicht jeweils 5 x identisch abrufbar sein wird , und der Samstag sehr warm werden soll. Sensationell fände ich alles bis 50 Minuten, praktisch tippe ich auf eine Zeit zwischen 50 und 60 Minuten für Samstag. Der Streckenrekord liebt bei rund 33 Minuten.

Wir starteten um 10:00 Uhr, und diesmal war die Trasse feiertagsbedingt wirklich voll. Wer meint, Männer mit Bier und Bollerwagen am Vatertag wären eine urbane Legende – hier wurde er eines Besseren belehrt. Hinzu gesellten sich eine große Schar Spaziergänger, Fahrradfahrer und vereinzelte Läufer. Beim Dehnen bildeten wir Spaliere, und bescherten den Passierenden unvergessliche Momente mit La-Ola-Wellen und Jubelrufen. Schön, die Freude in den Gesichtern der so Beschenkten zu sehen – und mancher Läufer wähnte sich im Zielkanal, die Körpersprache sprach Bände!

Angesichts des Sonnenscheins mutierte die Trasse am Alten Bahnhof Küllenhahn am Ende der heutigen Einheit zum Kommuikationshotspot. Statt die Wagenburg auf dem Parkplatz wieder aufzulösen, standen wir noch lange in Grüppchen beisammen, und besprachen den anstehenden Lauf, gemeinsame Essen, sportliche Ziele und schöne Ausflüge. Besonders freue ich mich über die Einladung zum Wasserski, im Juni dazu auch hier mehr. Mit kleiner Gruppe ging es dann unter brennender Sonne noch ein paar Kilometer zum Auslaufen Richtung Cronenberg – herrlich.

Ein wunderbarer Laufkurs! Die Bilder täuschen etwas, da ihr auf dem Foto nur unsere „Donnerstagsgruppe“ seht. Aufgrund der großen Anmeldezahlen gibt es noch eine „Montagsgruppe“, der ich aber fotografisch bislang noch nicht habhaft wurde (ab dem nächsten Kurs wird es Bilder der einzelnen Gruppen geben). In unserer Gruppe trainieren wir widerrum in zwei unterschiedlichen Gruppen (schnell und noch schneller ;-)). Weitere Informationen zum anstehenden Herbstkurs findet ihr hier. Persönlich steht noch ein zweiter Laktattest an, den Trainingsplan für die Zwischenzeit bis Herbst (Ziel: Berlin-Marathon) habe ich heute schon bekommen, aber noch nicht gesichtet. Mehr dazu in einem Beitrag demnächst, Stichwort Marathontraining.

(Visited 57 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.