Geisterstunde in Hannover

20 Minuten bis zum Frühstück, und so sind gerade noch ein paar Zeilen aus der Fremde drin: Dienstlich ein paar Tage in Hannover. Jedesmal ein Genuss, in fremder Umgebung zu laufen.

Gestern zwischen Veranstaltungsende und gemeinschaftlichem Weg- und Draufgang in niedersächsischen Cocktailbars eine kleine Einheit eingeschoben, für das planmäßige Tempotraining hat´s aber zeitlich nicht ganz gereicht. Von Null an nachgeholt ab 23:00 Uhr, bei 23°, 1 Stunde. Belohnung für den eisernen Willen: Glühwürmchenspektakel im Wald! Wieder einer dieser unbezahlbaren Momente, wo man genau weiss, wofür man (auch) läuft: Für das Erlebnis.

Allerdings war es irgendwann so dunkel, dass mich der Mann im gestreiften Pullover (!) mitten im Wald, der  nur so da stand und nicht zurück grüßte, zur Umkehr bewog. In einer Dunkelheit, die scharfes Sehen (geschweige denn Gesichtserkennnug) unmöglich machte – sichbar waren nur noch schattenhafte Schemen. Irgendwo gibt es Grusel-Grenzen, auch wenn es sicher nur ein Opi war, der sich ebenfalls an der nächtlichen Biolumineszenz erfreute. Sicherheitshalber trotzdem die Kopfhöhrer rausgenommen, und das Tempo erhöht. Trumpfen kann man mit so einem Erlebnis mindestens am Frühstücksbuffet…

Sei´s drum, weitere 10 Kilometer rund um den imposanten, illuminierten Fernmeldeturm abgespult, und verschwitzt – aber sehr glücklich – kurz nach Mitternacht ins Bett gefallen. Allerdings schlecht und mit 4 Stunden nur wenig geschlafen – Sport kurz oder unmittelbar vor der Nachtruhe ist eben einfach keine gute Idee.

Das für den Moment. Next stop: 8. Himmelgeist Halbmarathon in Düsseldorf am kommenden Samstag! Bin gut vorbereitet, fühle mich in Form und freu´ mich drauf.
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