Gewichte beim Laufen

Die Idee ist eigentlich ganz naheliegend: Ausdauertraining mit Muskeltraining verbinden, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Einfach Gewichtsmanschetten um Arme oder Beine (beispielsweise 2 x 500 Gramm ´grad wieder bei Tchibo für 10 Euro im Angebot), und schon wird´s Laufen noch effektiver. Wirklich?

Leider nicht. Gewichte sind kein probates Mittel, um das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Beim ausdauernden Laufen bringen sie eine ganze Reihe Nachteile mit sich, im wesentlichen:

  • Gelenke werden zusätzlich belastet -> abrupte Lastwechsel
  • Die Streckungswinkel können sich verändern -> Gelenkbeleastung
  • Der Laufstil wird beeinflusst
  • Training ist uneffektiv – sowohl Lauf- als auch Krafttraining

Muskeln lassen sich effektiver durch kurze, aber intensive Belastungen trainieren. Ein „mehr an Belastung“ ist beim Laufen wirklich kein Problem. Höheres Tempo, längere Läufe, Training am Berg, zusätzliche Intervalltrainings, Tempotrainings oder Fahrtspiele. Wer seiner Arm- und Brustmuskulatur stärken möchte, kann das ganz einfach zu Hause tun. Mit Liegestütze, Sit-ups (Chrunches), Hanteln, Zugseilen etc. Wer 3x oder 4x pro Woche läuft, kann 2x pro Woche ein Kräftigungsprogramm pro Woche einbauen (insgesamt 20 – 30 Minuten).

In dem Zusammenhang sei noch XCO erwähnt. Ein Utensil, das anders als „tote Gewichte“ Schwungmasse mitbringt, das Training lt. Studien gesünder und effektiver werden lässt und die negativen Effekte eliminiert. Mangels praktischer Erfahrung kann ich dazu nichts sagen. Dank an Frank Thömmes für den Hinweis!

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