Das war der Solinger Bergfriedlauf

Das Wichtigste zuerst: Fotos der Veranstaltung hier, besondere Erwähnung zweiter Zeitlupenvideos (Startphase, Video1, Video2, Tipp: Auf „HQ“ oben rechts klicken, dann ist die Qualität besser). Der 1. Solinger Bergfriedlauf selbst bestach durch eine perfekte Organisation, Moderation und gut 20 hochmotivierte „“Athleten“, die dieser Bezeichnung läuferisch aber auch wirklich alle Ehre machten.

Die genauen Zeiten und Platzierungen folgen nächste Woche – läuferisch hätte ich nie gedacht, dass 1 Minute sich so lang anfühlen kann. Mit dem 12 Kilo schweren Kettenhemd plus 2 Kilo schweren Helm geht der Start noch Flott vom Fuß, doch der erste Aufgang mit bereits einigen Treppen hinauf zum und hinein in den Bergfried kostet schon den Großteil der Kräfte. Die zwei endlos scheinenden Treppen im Bergfried selbst werden dann quasi nur noch gehend bewältigt, fassungslos angesichts der eigenen „Kondition“. Oben angekommen, geht zur Griff zur Glocke (dieser Teil erinnerte frappant an eine Szene aus „Die Akte Jane“, nur am Rande). Dass innerhalb von weniger als einer Minute beinahe alle Kräfte aufgezehrt sein können, hätte ich niemals gedacht – bin aber mit meiner 01:03:xx Minute Gesamtzeit recht zufrieden, auch wenn das angesichts gut 45 Sekunden „Siegerzeit“ bei weitem nicht für ein Platz auf dem Treppchen reichte (man ist ja auch keine 24 mehr ;-)). Egal, der olympische Gedanke zählte.

cimg4917-1Vielleicht hätte ich nicht schon in aller Herrgotsfrühe morgens noch 90 Minuten track&ield mäßig meinem neuen Trainingsplan folgen und an der Wupperaue laufen sollen, dann wäre noch mehr Energie und weniger Sekunden drin gewesen. Sei´s drum, die Veranstaltung war einfach sehr, sehr schön und atmosphärisch, die Location ein Traum, die Musik und Moderation einzigartig und das Wetter hat auch toll mitgespielt. Am Schluss liessen es sich die wachhabenden Malteser nicht nehmen, auf Zeit und im „Rudel“ selbst den Run auf den Bergfried anzutreten

Wenn diese Veranstaltung nicht in Serie geht und zum Publikumsmagneten avanciert, fresse ich einen Besen. Der IronMan feierte seine Premiere auch nur mit 12 Mann, nicht zu denken an die Anfänge der Loveparade. Mehr Material in Form der Berichterstattung vom Tageblatt und Das Solinger im Laufe der nächsten Woche hier. Ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Event an Das Solinger (Idee und Orga), den Georgsritter e. V. (Equipment und Staff), Intersport Borgmann (Preise) und den Schlossbauverein e. V. (Gastgeber).

Im Anschluss ging es noch zur Abtaufete in der Solinger Eissporthalle, im weiteren Verlauf zur Entspannung Schwimmen – ganz schön viel Sport für einen einzigen Tag 😉 Und das nächste Event steht (fast) schon vor der Haustüre: Anfang Juni wird – noch vor dem Firmenlauf – genau da Fussball (und vielleicht auch Beachvolleyball) gespielt, wo FC Schalke 04 trainiert. Ich werde zu berichten wissen…

[Updates]

Solinger Tageblatt: Bericht + Fotos
Rheinische Post: „Malteser erstürmen Bergfried“
Das Solinger: Titel, Bericht, Ergebnisse, Fotos

Und hier noch schnell die Ergebnisse:

Frauen:
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1. Adine Ulein, 1:51,86
2. Andrea Schriever, 2:00,04

Männer über 45 Jahre
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1. Jürgen Poos, 58,45
2. Bernd Schabert, 1:05,20
3. Andreas Gehrke, 2:02,42
4. Gerd Hoppe, 2:05,20

Männer 30 bis 45 Jahre
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1. Carsten Kusche,l 54,23
2. Daniel Schilling, 54,29
3. Marco Lange, 55,48
4. Thorsten Kaffee, 57,07
5. Thorsten Gebler, 57,83
6. Alf Dahl, 1:03,10
7. Frank Stamm, 1:12,16
8. Frank Remmert, 1:13,89

Männer 18-30 Jahre
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1. Volker Ludwig, 47,98
2. Patrick Heyen, 50,76
3. Sebastian Küll, 56;48

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