Tag Archives: Wald

Silvesterläufe (upd.)

Der letzte Tag des Jahres ist namentlich Papst Silvester gewidmet, † @ 31. Dezember 335. „Silvester“ bedeutet wörtlich „Waldbewohner“ (lateinisch silvestris bewaldet bzw. silva Wald). Pappschneebedingt ist Wald läuferisch momentan keine gute Idee, doch Silvesterlauf geht (fast) immer: Continue reading

Walder Rundweg – runtastic!

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt, die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt.

Ach, herrlich! Grad´ nur wenig Zeit, daher zunächst die Kurzversion: Heute zwei Stunden Walder Rundweg (Teil des Klingenpfades) gemacht, langsamer REG Lauf, 16 Kilometer in Summe. DSF- und Kölner-Stadtanzeiger-Marathonmann Tobi (und Solinger Resident) hat sich mir niederknienderweise erbarmt, und mir eine malerische Laufstrecke direkt vor der Haustüre präsentiert, die sich gewaschen hat. Tobi, von hier aus nochmals: DANKE!

Bei morgendlichem Prachtwetter flogen wir nicht nur durch diverse Haine, entlang an Bächen und vorbei an kleinen Teichen, wir passierten auch jede Menge bergischen Fachwerks, bei permanenten und doch moderatem Auf und Ab des Weges. Die Zeit verging bei der lauschigen Landschaft und im gemeinsamen Gespräch wie im Flug, nur die gegen Ende der 16 Kilometer motzenden Muskeln liessen Rückschlüsse auf die zwischenzeitlich verbrauchten 1.300 kcal zu.
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Close act in Solingen

Gestern war in Solingen „Lichternacht“. Höhepunkt: Die internationale Straßentheatergruppe „Close act„. Was am späten Abend in der Dunkelheit am Neumarkt geboten wurde, war atemberaubend. Die 40-köpfige, internationale Gruppe, die den Straßenkarneval in Venedig genau wie Festivals in Paris, Tokio, Greenwich oder Toronto bereichert, wartete mit einer surrealen, spekatkulären, künstlerischen Performance auf, die tausende dicht gedrängter Zuschauer über 1 Stunde in ihren Bann zog. Licht, Gesang, Theater und Artistik par excellence.  Die Show war eine eigens für Solingen abgewandelte Variante ihres Acts Malaya (Fotos), als Abschluss auch der Walder Theatertage. Persönlich am besten gefallen hat das Intro mit einem sehr druckvollen Mix Eric Serras „Timecrash“, die Pyrothechnik und der Gesang samit Violinenuntermalung und -solos. So bewegend, dass man schauderte und die Augen feucht wurden. Circus maximus, vitualis, vitiosus!
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